EU-Projekte

 

Als Leiter oder Partner nehmen wir immer wieder bei EU-Projekten teil. Diese Projekte geben uns Gelegenheit, über den Tellerrand zu blicken und Kontakte mit Institutionen in der Europäischen Union zu knüpfen. Die so gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen fließen in unsere tägliche Arbeit ein.

 

   

 

   

EU-Projekt ECGC - European Career Guidance Certificate

ECGC ist ein zweijähriges Leonardo da Vinci-Projekt und hat das Ziel, ein standardisiertes und internationales Zertifikat für Bildungs- und Berufsberater zu erstellen. Hauptschwerpunkt des Projektes ist der Aufbau eines Online-Tests und die Entwicklung von internationalen Fragen und deren nationaler Adaption.

Unsere Aufgabe als Projektpartner ist die Entwicklung von internationalen Fragen im Bereich "Bildung und Karriere" und die nationale Adaption in den Kategorien "Assessment und Jobsuche" und "Stellenvermittlung".

Nähere Informationen dazu unter www.ecgc.at

 

   
     

EU-Projekt "MATCH"

hilft bei der Auswahl des richtigen Arbeitsplatzes und klärt die Übereinstimmung zwischen Jugendlichen und Vorgesetzten.

Ausgangssituation:

Betriebe wollen nicht ausbilden, weil sie keine geeigneten Bewerber finden. Gute begabte Jugendliche sind von Arbeitslosigkeit bedroht, weil sie nicht den richtigen Arbeitsplatz finden.

Im Rahmen eines  EU-Projektes wurde ein Verfahren entwickelt, das Anforderungen ("das Ambiente") der Arbeitsplätze realistisch erhebt, gleichzeitig die Fähigkeiten ("die Persönlichkeit") interessierter Bewerber überprüft und damit feststellt, welche Zwei (Betrieb & Bewerber) am besten zueinander passen.

Ablauf:

1. Unternehmer:

Erhebung der Unternehmerwünsche im Gespräch, Erhebung der betrieblichen Stammdaten und Formulierung der arbeitsplatzbezogenen Anforderungen mittels Interviewfragebogen.

2. Jugendlicher Bewerber

Erfassung der Stammdaten der jugendlichen Bewerber und Erhebung der Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale mittels Fragebogen.

3. Matching:

EDV-unterstützte Gegenüberstellung und Verknüpfung der betrieblichen Anforderungen und der Eignungsmerkmale des Bewerbers/der Bewerberin. Aus dem Vergleichsprofil ist ersichtlich, wie weit eine Übereinstimmung zwischen Bewerber/Bewerberin und Arbeitsplatz vorliegt.

Ansprechpartner:

Gerlinde Buttinger

Tel: (01) 514 50-6516

E-Mail: buttinger@biwi.at

 

   
     

EU-Projekt "MEVOC"

Qualitätshandbuch für Bildungs- und Berufsberatung

Das BiWi nimmt als Partner am Projekt MEVOC teil. MEVOC ist ein dreijähriges Leonardo da Vinci Projekt, das vom Institut für Bildungsforschung initiiert wurde und auch koordiniert wird. Das Projekt startete Anfang Oktober 2003, und Anfang November fand das erste internationale Projektmeeting auf Einladung des ibw in Wien statt.

Ziel des Projekts MEVOC ist es, ein praxisorientiertes, interaktives Onlinemanual zu entwickeln, mit dem hochqualitative Beratung identifiziert werden kann. Mit dem Manual sollen Bildungs- und Berufsberater ihre eigenen Beratungsleistungen evaluieren können, es sollen Defizite identifizierbar werden, und es soll angeleitet werden, wie fehlende Kompetenzen erworben werden können.

Ziele des Projekts MEVOC:

● Ausarbeitung und Operationalisierung von Qualitätsstandards in der Bildungs- und Berufsberatung unter Einbezug bereits existierender nationaler und internationaler Richtlinien

● Entwicklung eines Selbstevaluierungstools auf Basis der MEVOC-Qualitätsstandards, mit Hilfe dessen Bildungs- und Berufsberater ihre eigenen Beraterkompetenzen evaluieren beziehungsweise Defizite identifizieren können

● Entwicklung einer Online-MEVOC-Datenbank, auf der abrufbar sein wird, wie Bildungs- und Berufsberater durch das Selbstevaluierungstool identifizierte Defizite kompensieren können. Auf der Datenbank wird abrufbar sein, wie erforderliche Kompetenzen, die durch die einzelnen Qualitätsstandards festgelegt sind, erworben werden können.

● Entwicklung einer Checkliste, die eine Bewertung der Beratungsleistung durch Klienten ermöglicht.

Nähere Informationen dazu unter www.mevoc.net.

Projektbeschreibung von Dr. Monika Thum-Kraft >>>

Selbstevaluierungstool - Artikel von Dr. Julia Zdrahal-Urbanek >>>